Das "innere Wetter" mitgestalten

In der TCM gibt es verschiedene Herangehensweisen, um herauszufinden was der Mensch braucht um wieder in seine Balance zu kommen.

In die Balance zu kommen, bedeutet, eine Änderung des derzeitigen Zustandes herbei zu führen, Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Dieser Zustand muss immer wieder gesucht werden. So vieles im Alltag, in der Ernährung, in Beziehungen rüttelt an uns. Hier ist jeder sein eigener Spezialist.

Wenn wir uns auf die Fähigkeit unserer Wetterfühligkeit einlassen können, ist es einfach, äußere klimatische Geschehnisse auf innere klimatische Bedingungen umzusetzen.

 

Je ausgeglichener unser inneres Klima, umso besser kommen wir mit unterschiedlichen Wetterbedingungen zurecht.

Haben wir große innere Kälte, werden wir wohlig warme Zimmer bevorzugen. Haben wir eine innere Hitze macht uns Kälte nichts aus, nicht einmal im dünnen Hemdchen, dafür haben wir mit heißen Sommertagen weniger Freude.

 

Es bestehen verschiedene Wetterlagen gleichzeitig im Körper.

 

So wie auf der Erde finden auch im Körper verschiedene Wetterverhältnisse statt. Das Gewebe kann in einem feuchten, kalten Tiefdruckgebiet liegen, während Gelenkflächen und die anliegenden Knochen von einem heißen Windsturm heimgesucht werden. Das wären dann Entzündungen. In Folge entstehen Gelenksentzündungen.

 

Verwenden wir Kräuter, die den verschiedenen Wetterverhältnissen zugeordnet sind, verändern wir unsere innere Wetterlage und mit ihr unsere emotionale Stimmung.

Umschreibungen und Erklärungen gibt es für diese klimatischen Begriffe: Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Trockenheit und Wind. Hitze und Kälte haben wir uns schon kurz angeschaut.

Nach dem Sommer und vor allem der Ernährung mit viel ungekochtem, wie Salate, Obst usw, macht es Sinn Feuchtigkeit auszuleiten. Grundsätzlich haben sehr viele Menschen in unseren Breiten zu viel Feuchtigkeit im Gewebe.

Diese entsteht auch durch eine Schwäche des Verdauungstraktes. Eine Kälte im Verdauungsbereich hemmt die Verdauung, infolge entsteht Feuchtigkeit. Spannungen aufgrund emotionaler Unterdrückung führen zu einer Beeinträchtigung der Verdauung.

Zu viel Essen (besonders kühlende Nahrungsmittel), Süßes, Bier und Wein, dies alles steuert in Feuchtigkeit.

 

Zuviel Feuchtigkeit lässt uns morgens schwer aus dem Bett kommen. Am Abend kleben wir vielleicht vor dem Fernseher, lässt uns nachtragend sein und wir verbrauchen viel Klopapier, weil auch der Stuhl ein klebriger ist. Die Feuchtigkeit im Gewebe behindert den Fluss der Energie und drückt leicht auf Nerven und Blutgefäße (schwere Beine).

 

Die Kommunikation zwischen den Zellen ist nicht die beste. Das äußere Klima der Feuchtigkeit ist uns ein Graus. Egal ob es sich um feuchte Hitze oder um feuchte Kälte handelt.

Die Feuchtigkeit ist der Wandlungsphase Erde zugeordnet und stört vor allem den Verdauungsbereich. Feuchter, klebriger Stuhl und unbefriedigende Stuhlgänge sind die Folge. Schmerzen sind langanhaltend und an feste Orte gebunden. Es entstehen Gefühle von Dumpfheit und Schwere. Völlegefühle im Brust und Bauchraum sind ebenso Zeichen von zu viel Feuchtigkeit.

Die Zunge ist eventuell angeschwollen und Zahnabdrücke am Zungenrand sichtbar.

 

Folgende Pflanzenkräfte als Tee zu dir genommen unterstützen dich: Löwenzahn, Mariendistel, Engelwurz, Tausendgüldenkraut, Kalmus, Erdrauch.

 

Gerne begleite ich dich in meiner Praxis zu diesem Thema.

 

Die Informationen sind Erfahrung und Teil meiner Praxisarbeit mit der                AnPiMoMai®-Methode nach Wolfgang Schröder.

 

Buchempfehlung:  "Die Meisterkräutertherapie" von Wolfgang Schröder

 

 

 

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