Mondschwester - RäucherRituale

Zauberhaftes Räucherwerk für deinen energetischen Hausputz selber mischen -

am Donnerstag, dem 4. Dezember um 19.00 Uhr in Tauplitz 64 / Hotel Hechl, in meiner Praxis.

Mit Hilfe einer geführten Imaginationsreise, ähnlich einer Meditation, durch dein Haus oder deine Wohnung erkennst du, welche energetischen Informationen gelöst werden möchten und welche Qualität du für deine Räume haben möchtest. Du wählst aus Harzen, Hölzern, Kräutern und Blüten die Pflanzenkräfte die dich in einem Räucherritual unterstützen werden und mischt somit dein persönliches Räucherwerk selbst.

Tipps zum Räuchern inklusive.

Investition in dein Happy Home: 39€

inkl. Räucherwerk (ca.30g/50ml) und einer Reinigungsmischung 30g.


Das kleine 1x1 des Räucherns

Für mich persönlich ist das Räuchern an keine äußeren Rahmen oder Vorstellungen gebunden.

 

Im Brauchtum gibt es natürlich bevorzugte Tage, an die du dich halten kannst, doch Zeit zum Räuchern ist auch eine Gefühlssache.

Du spürst, dass die Luft "dick" ist, du dich nicht (mehr) wohlfühlst in deinem Wohnraum, du feinstoffliche Energien klären willst, Orte energetisch harmonisieren und mit neuer, guter Energie füllen magst.

Vielleicht bist du gerade auf dem Weg etwas loszulassen, umzuziehen, ein neues Projekt zu starten.

Das alles sind gute Gründe um zu räuchern.

 

Zum Räuchern eignen sich fertig gemischte Räuchermischungen, wie zum Beispiel Reinigungsmischungen, um die Atmosphäre in deinen Räumen zu klären.

Du kannst natürlich auch selbst gesammelte Kräuter, Harze und Hölzer verwenden.

 

Ein Räucherritual sollte nicht schnell schnell zwischen zwei Terminen erfolgen, sondern achtsam, konzentriert und liebevoll ausgeführt werden.

 

Nach der Reinigungsrunde ist eine energieaufbauende Räucherung anzuwenden. Die Qualität die du in deinen Räumen haben möchtest, bestimmt die Auswahl der Kräuter und Räucherstoffe oder Mischungen.

 

Du hast dir bereits alles besorgt was du brauchst, oder schon erste Erfahrungen gesammelt? Deine Kohle glüht schon ;-)?

 

Dann scrolle weiter zu Schritt 1 und komme zu einem späteren Zeitpunkt hier her zurück und überprüfe, ob du noch Verbesserungsbedarf hast.

Was brauchst du zum Räuchern? Gefäß, Kohle, Sand, Räucherwerk, Kaffeelöffel oder ähnliches, optional: eine Feder

Das Räuchern ist kreativ und kann deinen Sinn für Schönheit Freude machen, wenn du die Utensilien dementsprechend auswählst. Die Wirksamkeit jedoch hat nichts mit den Utensilien zu tun, von daher ist es durchaus möglich, dir die Dinge zusammen zu suchen, die brauchbar aus deinem Haushalt vorhanden sind.

Auf jeden Fall brauchst du ein feuerfestes Gefäß. Ob du das Gefäß an einem Griff tragen kannst, oder mit dicken Handschuhen durch das Haus trägst bleibt dir über lassen.

Solltest du dir einmal ein neues Gefäß zulegen wollen, hast du eine große Auswahl. Lass dich inspirieren.

Du brauchst Räuchersand. Verwende bitte keinen Vogelsand, der behandelt worden ist. Der Sand ist dazu da, die Hitze die durch das Abbrennen der Kohle entsteht vom Gefäß fern zu halten.

Darüber hinaus kannst du mit dem Sand die Temperatur regulieren, indem du Sand auf die Kohle gibst und dann erst das Räucherwerk darauf legst.

Du brauchst natürlich auch Räucherwerk. Es gibt fertige Mischungen aus Pflanzenteilen, Harzen und Hölzern. Der Name des Räucherwerks beschreibt oft das Thema und für was sie gemischt wurden, wie zum Beispiel Reinigung, Liebe, Frieden, Balance und so weiter. Wie oben beschrieben kannst du auch in die Natur gehen und deine Räucherkräuter, Harze und Hölzer selber sammeln.

Die Pflanzen haben beim Räuchern dieselbe Bedeutung wie in der (Volks)-Heilkunde und wenn du dich damit beschäftigst und forscht, ist es durchaus möglich Informationen zu erhalten die nicht in jedem Kräuterbuch stehen. Du brauchst Räucherkohle. So mancher hat einen Ofen und nimmt die Kohle da heraus. Hast du dazu nicht die Möglichkeit kaufst du welche. Räucherkohlen entzünden sich (wie Spritzkerzen von selbst), zum Anzünden halte die Kohle zwischen Daumen und Zeigefinger (für später: es gibt auch Zangen für diesen Zweck) und entzünde dann die Kohle mit einem Feuerzeug/Streichhölzer, oder wie ich es mache, über einer Kerze, da kann ich die Kohle so lange darüber halten, bis sie zu klimmen beginnt. Dann stellst du die Kohle auf den Sand, den du bereits in das Räuchergefäß gefüllt hast. Aufrecht, wie ein Rad brennt die Kohle schneller und besser durch, als gleich in den Sand gelegt. Dann legst du die Kohle um und wartest nun geduldig bis die Kohle von weißer Asche überzogen ist, dann erst stimmt die Temperatur. Für diesen Vorgang stelle ich mein Gefäß immer auf die Fensterbank nach draußen. Ab und zu nach der Kohle schauen, je nach Kohlengröße und Umgebungstemperatur dauert dieser Vorgang plus minus 10 Minuten.

 

Das Räuchern als Ritual:

Stelle dich innerlich auf dein Vorhaben ein und sorge dafür, dass du während des Räucherns nicht gestört wirst. Kein Radio, kein Fernseher, kein Handy. Dafür du und deine Intention. Deine Herzverbindung.

Du räucherst nie gegen etwas, sondern immer für etwas. Selbst beim Reinigungsvorgang, wo du dir in den Sinn holen kannst, was gerne in diesem Raum gelöst werden möchte, liegt dein Fokus zum Beispiel auf Klarheit. Bedenke auch, dass du immer von dir ausgehend räucherst. Das bedeutet: du räucherst nicht, damit dein Mann dir gegenüber liebevoller wird, oder deine Freundin sich gefälligst von selber jeden Tag meldet. Du nimmst dein Thema zu dir und räucherst zum Beispiel für eine klare und liebevolle Kommunikation hin zu deinem Mann oder deiner Freundin, oder für eine liebevolle Verbindung zwischen euch. Verstehst du? Das Räuchern ist kein Wunschbrunnen, sondern dem Einweben von Energien in dein Lebensfeld, die hilfreich sind um mehr und mehr deinen Platz einzunehmen.

Ich schreibe das hier auf, weil ich darum weiß, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf diese Art und Weise vorgehen. Meistens aus einer Unbewusstheit heraus.

Mir ist es wichtig, dass du dich wohlfühlst in deinem Tun, genauso wichtig ist es mir aber auch das *Wie*.

 

Schritt 1: das Reinigen

Du startest an der Eingangstüre, gleich ob Haus oder Wohnung und später bei den Türen der einzelnen Zimmer. Du legst Räucherwerk auf die Kohle, Rauch steigt auf, dieser wird nun in alle Ecken gefächelt, auch Kästen aufgemacht. Du kannst das mit deiner Hand tun, mit einem Fächer und auch sehr schön - mit einer Feder. Gehe sorgfältig vor. Gereinigt wird gegen den Uhrzeigersinn. Du bewegst dich also gegen den Uhrzeigersinn durch die Räume. Es ist dir überlassen, die Fenster bereits während dieses Vorgangs zu öffnen oder danach. Bilde dir dazu deine eigene Meinung, die du durch deine Erfahrung erwirbst. Sobald das Räucherwerk verbrannt ist, nimmst du es mit dem Löffel herunter und legst neues auf.

Bist du überall in deinem Haus oder deiner Wohnung (inklusive Keller und Dachboden) gewesen, ist in jedem Fall jetzt der Zeitpunkt gekommen zu lüften.

Ich habe dafür in jedem Raum zumindest ein Fenster geöffnet und lasse es ordentlich durchziehen.

 

Schritt 2: das Harmonisieren

Dein Fokus liegt nun auf der Qualität des Harmonisierens, Balance ist das Thema. Dafür legst du wieder entsprechendes Räucherwerk auf die Kohle. Du gehst im Uhrzeigersinn und kannst mit dem Rauch liegende Achten in die Luft zeichnen.

 

Schritt 3: Energie aufbauen

Für den Energieaufbau gehst du im Uhrzeigersinn durch die Räume, in derselben Art und Weise wie oben beschrieben, mit einer Räuchermischung die den Qualitäten entspricht, die du gerne in deinen Räumen haben möchtest. Nun ist es wieder Zeit gut zu lüften! Achte auf deine Intention! Sei konzentriert bei der Sache, achtsam und vor allem liebevoll.

Du gehst in Verbindung mit deinem Heim oder deinem Arbeitsplatz, dieser steht in enger Verbindung mit deiner inneren Welt. Das Grundstück in das Räuchern mit einzubeziehen macht durchaus Sinn. Am Ende des Räuchervorganges verweile ich noch einen Moment in der Qualität der Dankbarkeit. Auch hier: finde deinen persönlichen Abschluss. Das kann ein Gebet sein, ein Lied oder etwas ganz anderes.

 

                                  "Der Duft ist eine Brücke zur beseelten Welt." Rudolf Steiner

 

Ich lasse die Kohle in dem Gefäß, stelle es bis zum nächsten Tag ins Freie, dann bin ich bei der Entsorgung der Kohle auf der sicheren Seite. Den Sand verwende ich mehrfach.

Alternativen: Wenn aus verschiedensten Gründen der doch intensive Rauch der Kohle nicht möglich ist, gibt es den Weg mit einem Gefäß mit Sieb zu "räuchern". Das ist möglich, denn deine Intention und die Pflanzenkräfte spielen eine große Rolle. Trotzdem ist dieses Vorgehen weit nicht so intensiv und man kann eigentlich nicht mehr von räuchern sprechen. Den Umständen entsprechend geht es manchmal nicht anders und dann wird es auch gehen. Ich verwende gerne das Sieb um den Raum zu beduften, die Qualität der Pflanzenkräfte ist spürbar und über den Geruchssinn wahrnehmbar.

Palosantoholz, Salbei und Beifuß kannst du ebenfalls verwenden, diese Pflanzen zündest du direkt an und gehst damit durch die Räume.

 

Von Herz zu Herz wünsche ich dir viel Freude bei deinen Räucherritualen!