Eine persönliche Geschichte

Eine persönliche Geschichte

...die noch kein Ende gefunden hat - gottseidank ;-)

 

Ich liebe Märchen, Sagen, Geschichten und Biografien.

Ich mag es, darin den Shift zu erfühlen, der den Helden, die Heldin dazu bringt sich aufzumachen, um irgendetwas zu verbessern, zu retten, zu heilen, zu...

 

In unseren Märchen und Sagen liegt übrigens unser europäisches, schamanische Erbe - damit meine ich natürlich nicht die Disney Versionen. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Wie in jeder Biografie, gibt es auch in meiner Momente, die einen glauben machen könnten im falschen Film zu sein.

Das ist das Leben. Mit gesichertem Über-leben und einigem Abstand ist es durchaus sinnvoll nachzuhaken, was dieses Erleben hinterlassen hat.

Wahrscheinlich einiges an Ärger, Frust und Unverständnis. Wir denken darüber nach. Und nach und nach und nach - gefangen in Gedankenkreisläufen gibt es nur selten ein Entkommen aus diesem Hirngefängnis.

 

Daher liebe ich es, über den Körper zu arbeiten, hinzuspüren, hinzufühlen und nach und nach die Geister der Vergangenheit aus ihren Verließen zu entlassen. 

Die gewichtigen und goldenen Schlüssel dazu heißen: Aufmerksamkeit, Atem, Berührung, sich einlassen, Mut, Verständnis, Verbindung und last but not least - die Liebe. Ein goldener Schlüsselbund. Umzusetzen "on a daily base".

 

In meine Biographie habe ich vor über 20 Jahren einen Sturz von einem Stockwerk ins Darunterliegende geschrieben.

Das Muster des Sturzes war an abgebröselten Gipsstücken und abgeschlagener Farbe an den Wänden zu erkennen, an meinem Körper sowieso.

Es hätte bestimmt spektakulär ausgesehen, hätte es jemand beobachtet. Doch ich fiel lautlos in die Tiefe, meinem inneren Muster der Unsichtbarkeit entsprechend und aus einer Ohnmacht heraus. Das Tropfen meines Blutes holte mich zurück in die Realität und da war er, einer dieser Momente, wo wir meinen im falschen Film zu sein. Ich konnte mich nicht bewegen. Mira, unsere Neufundländerin holte Hilfe. 

 

Es folgten einige Tage Krankenhausaufenthalt. Die Ärzte versicherten mir bei jeder Visite mein unglaubliches Glück und eine mutmaßten eine Herrschar von Schutzengeln. Es gab schließlich nur eingeschlagene Zähne und ein zerplatztes Kinn.

 

Ein Monat später stellte sich heraus, dass das nicht ganz stimmte. Ich konnte nämlich meinen Rücken nicht mehr spüren, außerdem war ich komplett orientierungslos und dadurch gezwungen, meine Bewegungen laaangsam auszuführen. 

Durch den Sturz kam es zu einer Verschiebung meiner inneren Organe und des Beckens um 3,5 Zentimeter, die Schmerzen folgten auf den Fuß. Sie zeigten sich als Ganzkörpergeschehen, über ein Jahr lang und wurden trotz verschiedener Massnahmen mehr. Man schickte mich, unter anderem, zum Orthopäden, der wollte meinen Schuh "aufdoppeln" und erzählte mir noch eine Menge über meine unvermeidlich kommenden Probleme.

 

Das war mein Shiftmoment!

Meine Eitelkeit hatte genug. (ich bin ihr heute noch dankbar! :-))

 

Ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich mich meinem körperlichen Sosein ausliefern muss, dass es unveränderbar wäre und in zehn Jahren mindestens in einer neuen Hüfte enden würde.

Ich machte mich auf den Weg und absolvierte aus meiner bereits bestehenden kinesiologischen Basis einiges an Ausbildungen die mit den Körper arbeiteten - immer in Verbindung mit den Inneren. Für mich war klar, erlaube ich IN mir keine Veränderung, kein weicher- werden, wird es im Außen nicht funktionieren.



Heute ist es mein Beruf Menschen in eine liebevolle Verbindung mit ihrem Körper zu begleiten, auf allen Ebenen, wenn dies gewünscht wird.

 

Mein Körper ist bis auf Ausnahmen schmerzfrei, meine Hüften auf natürliche Art und Weise schon sehr lange wieder auf gleicher Höhe und es sind immer noch meine. Ich arbeite täglich an meinem Embodiment, so kurz es auch manchmal sein mag und bin seeeehr freundlich zu meinem Körper.

Er ist quasi die Nummer 1 in meinem Leben, als tägliche Basis - unverhandelbar.

 

Die Möglichkeit deine Verbindung hin zu deinem Körper zu vertiefen, gibt es 2020 wieder als Einzelarbeit, in Gruppenkursen, oder ab März auch als online Begleitung.

 

"Embrace your Body" startet am 22. März! Ich freue mich sehr, wenn du dabei bist.



Alles Liebe,

 

Petra