InspirationsFunken im Februar

Kopfunter- der verkehrte Blick in deine Welt

Oftmals schadet ein anderer oder überhaupt verkehrter Blickwinkel hinein ins eigene Weltbild nicht.

Im Aloha- Kreativ Flow von Sandra Krensel* nähert man (oder eher frau) sich mit der Frage "Was würde die Liebe jetzt tun? dieser Thematik.

Bitte hinhören zur Antwort die da kommen mag..., allerdings nicht hin zu den klugen Gedanken, die nur auf das bereits erforschte Lebens- Feld zurückgreifen können, sondern eine Etage tiefer, dorthin wo das Herz beheimatet ist... und darum die Antwortmöglichkeiten um einiges vielfältiger sind.

Diese folgt meist auf den Fuß und ich habe für mich festgestellt: die Gute macht oft Anderes, folgt so gar nicht den gescheit-konstruierten Plänen meines Verstandes, (- der ist aber auch sowas von gut in seinem Fach. Ein Chameur der alten Schule, von dem ich mich immer wieder mal um den Finger winkeln lasse. Galante Männer hab ich schon immer gemocht... ;-))

 

Übrigens hat diese Herangehensweise nichts damit zu tun den Kopf in den Sand zu stecken oder die rosa Brille auf der Nase festwachsen zu lassen. Es hat vielmehr mit den bereits zitierten veränderten Blickwinkel zu tun. Dieser Blick kann helfen plötzlich mehrere Möglichkeiten der Lösung zu sehen: "Nicht mehr weg von, sondern hin zu..." wie Sandra schreibt.

Die Energie des Frühlings und des Faschings liegt in der Luft und lädt mich ein meine innere Närrin los zulassen. JA, die lasse ich jetzt mal über die schneebedeckten Felder flitzen, mal schauen was sie mir so alles zeigt ;-). Vielleicht magst auch du einen ver-rückten Blickwinkel hin zu deinem Leben einnehmen...??

 

Der Kopfstand bietet sich hervorragend an die Welt verkehrt zu sehen. Doch ohne Frage ist diese Position manchen unter uns verschlossen, für die bietet sich "Kopfunter" hervorragend an.

Bitte sei trotz der Einfachheit der Übung achtsam mit dir!

Position 1: du startest wieder im aufrechten Stand und nimmst deine Größe ein paar Atemzüge lang bewusst wahr. Atme an den Fersen ein, am Scheitelpunkt aus, um wirklich deinen gesamten Körper in das Gefühl der Länge mitzunehmen. Mit jedem Ausatem entspannst du dich noch mehr in deine natürliche Aufrichtung.

Vielleicht merkst du jetzt schon wie sich dein Körper darüber freut.

Dein Kiefer ist entspannt,... nun nimm das Gewicht des Speichels* in deinen Mund wahr... nimm dir einen Moment Zeit für diese Wahrnehmung...

Fühle mit den nächsten Ausatemzügen dein Kopfgewicht mehr und mehr...

...beginne nun laaangsam deinen Kopf nach unten sinken zu lassen - bodenwärts.

Achte darauf das es tatsächlich dein gefühltes Kopfgewicht ist, das deinen Oberkörper nach unten fließen lässt. Du landest in Position 2:

Die Beine bleiben in ihrer Länge, dürfen dabei durchaus etwas gebeugt sein.

Nun hängt dein Oberkörper entspannt aus deiner Hüfte.

Der Kopf hängt aus einem entspannten Nacken ... beginne nun mit einer hauchzarten Nick-Bewegung (also ein Ja) und werde dabei freier und freier in deiner Bewegung.

Und noch freier... - dein Kiefer ist entspannt und auch die Arme hängen frei und mit Gewicht bodenwärts.

Fühle ob du noch irgendwo hältst - und lass noch mehr los. 

Deine Arme, Schultern und dein Kopf schwingen (sanft) oder schütteln (sanft). Öffne nun deine Augen und betrachte das was du sehen kannst von diesem Blickwinkel aus - ganz bewusst. Nimm Details wahr.

... genieße das...

Um dich nicht zu überanstrengen kommst du laaangsam wieder hoch in den Stand, Position 3. Zieh dabei dein Becken nach hinten und mache einen geraden Rücken. Der Scheitelpunkt zieht nach vorne und oben. Aus diesem Zug-Gegenzug heraus (Rücken gerade!) kommst du hoch in den Stand.

Spüre deine Fußsohlen und atme zwei, drei Atemzüge in deine Länge.

Nimm wahr ob dein Körper eine Bewegung für den Ausgleich machen möchte: dehnen, strecken, oder ähnliches.

 

 

*Das Gewicht des Speichels im Mund wahrzunehmen entstammt einer Anleitung von Avi Bahat, einem israelischem Therapeuten, der unter anderem auch Trager unterrichtet. Immer wieder verwirre ich von Herzen gerne mit dieser Anleitung in meinen Stunden. :-) 

* Sandra Krensel und ihre kreative Begleitung ist mir sehr wertvoll geworden im letzten Jahr: www.sitara-design.de

Die Karten im Bild sind aus dem love & shine Kartenset von Sandra.


Gerne begleite ich Dich - persönlich, in Gruppenstunden oder Workshops!

www.petra-heim.at 

 

 

...zauberhafte Momente wünsche ich Dir!


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