Ich bin eine Entdeckerin

 

Im Grunde meine Herzens bin ich eine Entdeckerin, eine Geschichtenerzählerin und glaube an Wunder.

 

Die Entdeckerin in mir möchte verstehen, warum sich Dinge auf eine bestimmte Art und Weise entwickeln, die Reaktion der Menschen darauf zu sehen und wo dies, wenn diese Geschichte ihren Lauf nimmt, hinführen würde.

Diese Faszination des Beobachtens, oder Hinschauens gilt nur zu einem geringen Teil den Menschen als Person.

Eher geht es darum, wie Menschen mit anderen oder mit etwas in Beziehung gehen und was daraus entsteht.

 

Ich war ein eher ruhiges Kind und ich beobachtete meine Familie und Menschen in meinem Umfeld automatisch und erkannte schnell, dass meine Beobachtungen und das was die Menschen um mich herum erzählten, oft nicht zusammenstimmte.  Ich habe die Lügen federleicht aufgespürt und viele Geheimnisse einfach aufgedeckt. Ich habe meine Beobachtungen auch ausgesprochen. 

Die Erwachsenen saßen am längeren Hebel und wichen von ihren Aussagen nicht ab.

In Folge fühlte ich mich zunehmend verwirrt und zog mich weiter zurück in mein Schneckenhaus. Meine Wahrnehmung schien fatal weit von der Wahrheit entfernt zu liegen.

Ich brauchte lange diese Gabe wieder frei zu legen und zu lernen damit umzugehen. 

 

Ich liebte es, schon als Kind, durch die Straßen einer Stadt zu wandern und die Atmosphäre von Häusern zu fühlen und wusste welche Qualität an diesem Platz fehlte, welche unterstützend wirken könnte.

Ich übte immerzu, so ganz nebenbei im Alltag, derweil das Leben um mich seine Kreise zog.

Ich übte die Inhalte von Büchern zu erfassen, natürlich ohne den Titel zu kennen, ich fand eine Postkarte und übte ohne hinzuschauen, zu erfühlen von wem sie kam und woher. Ich wurde besser darin.

 

Die Geschichtenerzählerin in mir erforscht die Verbindung von Wort und Körper. Welches Wort lädt das Gewebe ein mehr Weichheit zu erlauben...? Welche Qualität braucht das Körper-Geist System, um sich zu beruhigen, oder Veränderung zuzulassen?

Welche "Trainingsgeschichten" braucht es genau in dieser Bewegungseinheit, mit genau diesen Menschen? Welche Fragen müssen gestellt werden, um Gestocktes ins Fließen zu bringen? Dieses Vorgehen ist spannend und erfordert von mir Offenheit, Flexibilität und ein "mit-fließen" im Moment.

 

Das ich grundsätzlich an Wunder glaube, hat mir mein Leben sehr erleichtert. Ich wusste immer, auch in den dunkelsten Momenten- dass es Hilfe geben wird, woher auch immer...

Und genau so war es auch. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

So bin ich trotz (manchmal massiver) Schwierigkeiten, im Rückblick, recht leichtfüßig durch das Leben gehüpft und was ich als besonders wichtig erachte: ohne langen Groll, Schuldzuweisungen und Bitternis. Zusammengeräumt habe ich immer bei mir selber und so werde ich es auch weiterhin halten.

 

Meine Neugierde, die Lust am Entdecken und die Freude am Erforschen von Unbekannten haben mich vor über 20 Jahren in meine erste Kinesiologie Ausbildung gebracht. Es war genial, ich spürte eine tiefe Freude in mir und wusste, das kann ein Weg sein den ich gerne gehen möchte. Es folgten noch viele Ausbildungen in diese und andere Richtungen.

 

Nach einem Treppensturz, bei dem ich zwar glimpflich davon kam, es aber durchaus auch das Ende meines Lebens bedeuten hätte können, galt es mich um meinen Körper zu kümmern. Ich hatte eine Menge zu tun um dieses Trauma aufzuweichen und wieder beweglicher zu werden. Zu diesem Zeitpunkt kam die Körperarbeit nach Dr. Milton Trager in mein Leben. Ich folgte der Einladung zur Reise hin zu einem guten, beweglichen und sanften Umgang mit dem Körper und mit mir. Jahre später kam die Methode von Benita Cantieni dazu und etliche energetische Methoden.

 

 

2018 folgte ich nach langen Jahren in der Wellnesshotelerie den Ruf, wieder ganz in die Selbstständigkeit zurückzukehren.

Mittlerweile hat sich mein Arbeitsfeld zu mehr als 50% auf die Online - Welt verlegt, der Rest teilt sich in Präsenzkurse und Behandlungen.

 

Ich freue mich, wenn ich dich ein Stück deines Weges begleiten darf.

 

Petra