Im Grunde meine Herzens bin ich eine Entdeckerin, eine Geschichtenerzählerin und glaube an Wunder.

 

Die Entdeckerin in mir möchte verstehen, warum sich Dinge auf eine bestimmte Art und Weise entwickeln, die Reaktion der Menschen darauf zu sehen und wo dies, wenn diese Geschichte ihren Lauf nimmt, hinführen würde.

Diese Faszination des beobachtens, oder hinschauens gilt nur zu einem geringen Teil den Menschen als Person.

Eher geht es darum, wie Menschen mit anderen oder mit etwas in Beziehung gehen und was daraus entsteht.

So habe ich, gefühlt auch schon immer, Häuser mit Leidenschaft betrachtet und die Geschichten gehört die in diesen Häusern erzählt werden, auch jenen, die es aus der Vergangenheit in meine Vorstellungswelt gespült hat. Es interessierte mich nie, ob diese Geschichten stimmen oder nicht, sie waren ja nur für mich selber bestimmt.

 

Mit dem hinschauen entwickelte sich mit der Zeit auch das Hinhören. Ich übte immer zu, so ganz nebenbei im Alltag, derweil das Leben um mich seine Kreise zog.

Ich übte die Inhalte von Büchern zu erfassen, natürlich ohne den Titel zu kennen, ich fand eine Postkarte und übte ohne hinzuschauen, zu erfühlen von wem sie kam und woher. Ich wurde besser darin.

 

Die Geschichtenerzählerin in mir erforscht die Verbindung von Wort und Körper. Welches Wort lädt das Gewebe ein mehr Weichheit zu erlauben...? Welche "Trainingsgeschichten" braucht es genau in dieser Bewegungseinheit, mit genau diesen Menschen? Welche Fragen müssen gestellt werden, um Gestocktes ins Fließen zu bringen? Dieses Vorgehen ist spannend und erfordert von mir Offenheit, Flexibiltät und ein "mit-fließen" im Moment.

 

Das ich grundsätzlich an Wunder glaube, hat mir mein Leben sehr erleichtert. Ich wusste immer, auch in den dunkelsten Momenten- dass es Hilfe geben wird, woher auch immer...

Und genau so war es auch. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

So bin ich trotz (manchmal massiver) Schwierigkeiten, im Rückblick, recht leichtfüßig durch die Gegend gehüpft und was ich als besonders wichtig erachte: ohne langen Groll, Schuldzuweisungen und Bitternis. Zusammengeräumt habe ich immer bei mir selber und so werde ich es auch weiterhin halten.

 

Meine Neugierde, die Lust am Entdecken und die Freude am Erforschen von Unbekannten haben mich vor über 20 Jahren in meine erste Kinesiologie Ausbildung gebracht. Es war genial, ich spürte eine tiefe Freude in mir und wusste, das kann ein Weg sein den ich gerne gehen möchte. Es folgten noch einige Ausbildungen in diese und andere Richtungen.

 

Nach einem Treppensturz, bei dem ich zwar glimpflich davon kam, es aber durchaus auch das Ende meines Lebens bedeuten hätte können, ging es für mich darum, mich um meinen Körper zu kümmern. Ich hatte eine Menge zu tun um dieses Trauma aufzuweichen und wieder beweglicher zu werden. Zu diesem Zeitpunkt kam mir die Körperarbeit nach Dr. Milton Trager in die Quere. Ich folgte der Einladung zur Reise hin zu einem guten, beweglichen und sanften Umgang mit dem Körper und mit mir. Jahre später kam die Methode von Benita Cantieni dazu.

 

Eine Trennung bescherte mir eine Reduzierung meiner selbstständigen Arbeit, ich brauchte die Sicherheit für mich und meine zwei Töchter.

Mir wurde angeboten in einem Hotel zu arbeiten, allerdings als Kosmetikerin und Fußpflegerin. Warum nicht? Ich machte die Ausbildungen und habe diesen Beruf in Teilzeit fast 13 Jahre lang ausgeübt.

 

Doch der Wunsch nach Tiefe in meiner Arbeit mit den Menschen, besonders in der Körperarbeit hat mich weiter getragen und es folgten weitere Ausbildungen, wie die Anpimomai = ein Teilbereich der TCM, Essenzen, Aromaölen, Medialtät und noch einiges mehr. Viel Papier mit Bestätigungen und Diplomen. Meine Essenz kannte ich trotzdem nicht, die galt es nun zu finden.

 

Halleluja, welch Auftrag!

Ich musste lernen noch mehr auf mein Inneres zu hören, mich wirklich zu öffnen und mir einzugestehen was wirklich Wichtigkeit hat.

Das hört sich einfach an, war es für mich aber ganz und gar nicht. Vielleicht, weil ich seit vielen Jahren in einem Hotel angestellt war, wie oben schon erwähnt in der Kosmetik und in der Körperarbeit, sowie an der SPA- Rezeption und davon 6,5 Jahre als Abteilungsleiterin der Wellnessabteilung, mit rund 14 Mitarbeitern. Ich hatte unbeabsichtigt so etwas wie Karriere gemacht. Hoppla ;-)

 

Nun hatte ich zu lernen, mich von außen nach innen zu richten.

Nicht: was kann ich noch alles anbieten um Kunden zu gewinnen, sondern: was möchte ich aus mir heraus anbieten. Was berührt mich und was berührt meine (zukünftigen) KundInnen?

 

Was mich berührte war klar, die Arbeit mit den Körper und die Arbeit mit Informationsebenen, diese Bereiche galt es zusammenzubringen. Ich wurde dabei wunderbar von Andrea Hiltbrunner und ihrem Team begleitet. In diesem Prozess startete ich dann doch eine weitere Ausbildung, großteils deshalb, um herauszufinden, ob die Talente die ich quasi immer schon bei mir hatte, “echt” waren. Für mich war deren Einsatz in meinem Leben so logisch und selbstverständlich, dass sie mir viel zu banal vorkamen. Ich entdeckte die kraftvolle Arbeit der schamanischen Energiemedizin und durchlaufe den Weg der weißen Flamme bei Desiree und Martin Baierl. Hier wurde ich ein weiteres Mal durch tiefe Prozesse geführt und konnte so Schatten in Licht wandeln. 2018 hatte ich die Möglichkeit im Rahmen dieser Ausbildung, als Vertiefung, nach Glastonbury/Avalon zu reisen. Dort fand unglaublich viel Heilung statt, besonders für mein Herz.

 

Ob Trainings und Bewegungscoachings, Energiearbeit oder das Eintauchen in die Seelenebenen und heben und klären von alten Geschichten:

“Ich begleite dich darin, deine erschöpfenden Muster zu wandeln und deine dir innewohnenden Kraftquellen zu entdecken. Dies ist  immer ein Miteinander, du und deine Mitarbeit- das ist der wichtigste Teil deines Heil - werdens und Wohlfühlens.”

 

Benna Sywes!

"Wo du bist, sei Segen"

 

Petra